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04. Unterhautfett

Fettverteilung bei Wasser- und Landtieren

Die Erklärungen anderer Theorien bieten kaum logische Erklärungen dafür, warum der Mensch zunächst sein Fell verloren haben soll (weil es zu warm warm) und sich dann bei dem nackten Wesen eine Schicht Unterhautfett entwickelte (weil es zu kalt war). Dabei ist, wie die Vielfalt der Arten zeigt, das Fell sowohl für Hitze als auch für Kälte der ideale Schutz. Besonders die Savannentheorie, die den aufrechten Gang des Menschen mit den Vorteilen der Aufrichtung (weite Sicht) in der Steppe zu erklären versucht, hat hier angesichts der extremen Temperaturunterschiede in der Savanne ihre Erklärungsnöte.

Zitate aus "Kinder des Ozeans":

  • Meeressäuger, die ihr Fell abgestoßen haben, ersetzen dieses durch eine Isoliermethode gegen Wärmeverlust, die für das Dasein im Wasser besser geeignet ist, nämlich eine Fettschicht unter der Haut am ganzen Körper...Es schützt sie gegen die Kälte; ihre Körper werden dadurch leichter vom Wasser getragen; es speichert Energie; und es trägt dazu bei, ihnen einen gerundeten, stromlinienförmigen Umriß zu geben.(S. 42)

  • Landsäuger haben ebenfalls Fett im Körper, aber an anderen Stellen - im Gekröse (den Bändern zwischen den Eingeweiden) sowie um die Nieren usw. Bei den Landtieren wird nur ein sehr geringer Prozentsatz des Körperfettes unter der Haut eingelagert...(S. 43)