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Grundzüge der Wasseraffen-Theorie

Nach der Wasseraffen-Theorie ist der moderne Mensch dadurch entstanden, daß die Evolution vom Affen zum Menschen durch eine extreme Veränderung der Lebensbedingungen ausgelöst wurde. Bei der Überschwemmung weiter Teile des Nordafrikanischen Kontinents veränderten sich die Umwelt für einige Menschenaffen und es kam zu einer evolutiven Anpassung an die vom Wasser beherrschte Bedingungen. Diese Entwicklung ist nicht einzigartig, sondern hat sich auch bei anderen Säugetierarten so abgespielt.

Abb.2: Beispiele für Säuger, die ins Wasser gingen

Zitate aus "Kinder des Ozeans":

  • "Die Wassertheorie geht von der Beobachtung aus, daß von denjenigen morphologischen und physischen Merkmalen, die man gemeinhin für einzig dem Menschen eigen hält, eine erstaunliche Anzahl überhaupt nicht einzigartig sind. Sie sind vielleicht einzig unter den Landsäugern, aber unter denjenigen Säugetieraten, die das Land verlassen haben und zu einem Dasein im Wasserzurückgekehrt sind, sind sie durchaus verbreitet, in manchen Fällen praktisch Allgemeingut." (S. 21)

  • "In der Zeit vor 25 bis 30 Millionen Jahren begaben sich einige bärenähnliche fleischfressende Säugetiere ins Wasser. Sie waren die Ahnen der heutigen Seebären, Seelöwen und Walrösser. Um dieselbe Zeit verließ der Ahn der echten Seehunde das Land." (S. 22)

Im Internet finden sich viele Seiten zur menschlichen Evolutionstheorie - Die Frage warum und unter welchen Bedingungen der Mensch diese außergewöhnlche und bei Landsäugern einzigartige Entwicklung durchlaufen hat, wird fast immer ausgeklammert. Dabei wird zwar immer wieder auf die faszinierenden Fähigkeiten unserer Spezies hingewiesen, die weit über den aufrechten Gang und das Denkvermögen hinausgehen.

Trotz der erheblichen Unterschiede zu den Primaten (siehe z.B. die Hände), scheint man sich mit den bisherigen Erklärungen zufrieden zu geben. So findet sich z.B. unter www.egbeck.de folgende Übersicht:

"Zusammenfassung der Evolutionstendenzen im Tertiär und Quartär bei den Primaten und Hominiden"

  • Verlagerung des Körperschwerpunkts auf die Hinterextremitäten
  • Entwicklung von Greifhänden
  • Starke Betonung des Gesichtssinnes
  • Farbensehen, Räumliches Sehen
  • Fortpflanzungsstrategie: Wenig Junge, dafür hohe Investition in die Nachkommen
  • Der aufrechte Gang mit umfangreicher Umgestaltung des Skeletts
  • Vergrößerung des Gehirnvolumens
  • Entwicklung der Sprache
  • umfangreiche Kommunikationsfähigkeit
  • intellektueller Fähigkeiten und Moral

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